Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


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XXL Barbie again…

Nachdem das erste Blätterrauschen um die XXL Barbie vorrüber war, dachte ich, dass das Thema wieder in der Versenkung verschwindet. Eine ein kurzer Beitrag zu dieser Barbie hat eine sehr emotionale Diskussion losgetreten, die ich als Spiegelbild der derzeitigen Empfindungslage der Gesellschaft für sehr interessant halte: ka.news

Der Schreiber/die Schreiberin dieser Kurzmeldung ist der Ansicht, dass eine dicke Barbie den Mädchen zeigen würde, dass es in Ordnung sei, dick zu sein. Und das darf nicht sein. Mädchen dürfen seiner/ihrer Ansicht nach also niemals das Gefühl bekommen, dass rundliche Körperformen etwas „normales“ oder gar „erstrebenswertes“ wären, dann würden noch viel mehr Menschen auf der Welt Übergewichtig.

Also deklrariert er/sie die Körperform der Barbie zum erstrebenswerten Vorbild, aber nur, wenn sie bleibt wie sie ist. Wenn dadurch Mädchen zur Magersucht getrieben werden, weil ihnen schon im Kleinkindalter ein unmögliches ungesundes Magerideal eingetrichtert wird, ist das vernachlässigbar, solange es genug dicke Menschen auf der Welt gibt, sind die wenigen (und von der Presse beharrlich ignorierten) Magersuchtopfer keinen Gedanken wert.

Das bleibt in den Kommentaren der Newsmeldung nicht unwidersprochen. Doch auch hier spiegeln die Meldungen die Spaltung in der Bandbreite der gesellschaftlichen Meinungen wieder. Neben einigen mutigen Meldungen, die dem Newstext widersprechen, gibt es welche die auch der Ansicht sind, Mädchen sollten ein dünnes Ideal vor Augen haben, damit sie wissen, was hübsch und erstrebenswert ist und dass sie sich ihr Leben lang um eine schlanke, sportliche Figur bemühen.

Was denken Sie?

 

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glückliches Shopping für kurvige Frauen: Zalando Große Größen

Der Name Zalando hat bei mir allein schon wegen der gelungen, humorvollen Werbespots einen guten Klang und da ich schon früher bei Zalando gut gekauft hatte, war meine Neugier geweckt, als ich auf das Angebot für Große Größen hingewiesen wurde.  Obwohl das Wetter zu diesem Zeiptunkt absolut nicht nach Sommer aussah, steht in wenigen Wochen mein lange ersehnter zweiter Urlaub auf dem Programm. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren geht es nach Japan Für das feuchte und heiße Klima braucht frau natürlich jede Menge Oberteile zum Wechseln, also flugs auf den Link zum Große Größen Shop (Deutschland) geklickt und schon ist man drin.

Als erstes scheint eine Warnung auf, dass von Deutschland nicht nach Österreich geliefert wird. Und wenn schon, das Umschauen macht trotzdem Spaß. Die Auswahl in meiner Lieblingsfarbe rot ist groß und ich entdecke gleich noch ein paar sehr nützliche Funktionen:

  •  Wenn man das Kleidungsstück anwählt, erscheinen klein daneben noch die anderen Farbvarianten (so es sie gibt) und die noch verfügbaren Größen. Der Deutschlandshop ist in dieser Hinsicht noch nicht perfekt sortiert, so gibt es einige Modelle nur bis Größe L oder XL (also 44) und von XS angefangen. Daher lohnt es sich zu schauen, bevor man klickt.
  •  Wenn man beim ausgewählten Kleidungsstück mit den Größenangaben nicht viel anfangen kann, findet man über den Größenangaben eine Maßtabelle bzw. bei einigen Kleidungsstücken (z.B. von Pier One) eine True Fit Funktion, über die man seine perfekte Passform herausfinden kann. Dafür sollte man aber ein gut passendes Oberteil der in der dortigen Auswahl genannten Marken besitzen und sich mit den US Größen auskennen (was bei mir nicht der Fall ist). Aber danach kann man ja googeln.

Nachdem ich meine ganz persönliche Favoritenliste an Kleidern in den Einkaufswagen gepackt habe, fällt mir wieder die Warnung ein. Also auf den Österreichischen Große Größen Shop von Zalando umgeklickt und siehe da… die Auswahl ist etwas kleiner, dafür aber besser sortiert. Hier enden nur wenige rote Kleidungsstücke bei Größe 46, einige gibt es sogar bis Größe 60. Da ich schon durch die Vorauswahl im deutschen Shop genau weiß, was ich will, sind die Gegenstücke auf der österreichischen Shopseite schnell gefunden. Mein persönliches Highlight ist dieses rote Sommerkleid.

Aber eigentlich will ich ja ein Oberteil, also suchte ich im österreichischen Shop weiter. Ich bin keine einfache Kundschaft und ich verlasse in unserem Städtchen öfter die Geschäfte mit leeren Händen, wenn ich nicht absolut zufrieden bin. Dabei sind meine Ansprüche an Oberteile im Sommer einfach: schick, nicht zu langweilig, keine großen Muster, locker fallend, keine Rüschen,  aus Naturfasern – am liebsten Leinen oder Baumwolle. Bei meiner zweiten Lieblingsfarbe braun wurde ich fündig und bestellte ein braunes, langes Oberteil aus Leinen von Ulla Popken.

Der Bestellvorgang ist einfach, die Bezahlung (ich habe einmal mit Kreditkarte und später bei einer Handtasche auch noch die Bestellung per paypal ausprobiert) problemlos und  bei der  Bitte um Feedback nach Abschluss der Bestellung tippe ich hinein, dass ich mir ein größeres Angebot wünschen würde und echte füllige Models, die zeigen, wie die Kleider an einer Person aussehen.

Am Freitag habe ich bestellt. Am Dienstag sind die Sachen eingetroffen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Oberteil. Es passt perfekt zu meiner Haarfarbe, hat einen schönen, warmen Braunton und das Leinen liegt leicht auf der Haut. Zudem lässt es sich auch im Herbst (oder bei kühler  Witterung) gut in Kombination mit einer Bluse und einer Leggins darunter gut tragen. Es kommt auf jeden Fall mit nach Japan. Auch die Handtasche entspricht den Erwartungen und wird mir bei den Shoppingausflügen in Tokyo noch gute Dienste leisten.