Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


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Maischenberger macht den Anfang. Start der Übergewichtsdiskussionen im TV

Am 15.01. machte Frau Maischenberger den Anfang. Immerhin, Weihnachten ist vorrüber, die Festtagskilos wollen verabschiedet werden, was also liegt näher, als diesen Wunsch für gute Quoten zu nützen.

Wer die Sendung gesehen hat, ist danach bestimmt nicht schlauer gewesen als zuvor und hat den Eindruck gewonnen, dass eigentlich niemand so genau weiß, was Übergewicht eigentlich ist, woher es kommt und wie man es dauerhaft loswird, ja ob man es überhaupt loswerden muss.

Die Runde war nicht schlecht gewählt, unterschiedliche Ansichten sorgten für emotionale Wortwechsel und so war, wenn auch nicht für zuverlässige Informationen, so doch für Unterhaltung gesorgt.  Von Rebecca Jahn gibt es übrigens eine eigene Webseite mit einigen wirklich schönen Fotos (leider nur bis 2011).

Hier eine Nachlese der Sendung. Es ist sowohl unterhaltend als auch ein wenig deprimierend, wenn man die ganzen Kommentare darunter durchliest, irgendwie glauben manche Menschen immer noch, es gäbe DAS einfache Patentrezept gegen Übergewicht und das müsste für alle etwas bringen, wenn sie nur den Willen dazu hätten.

Hier eine zweite Nachlese, die allerdings um einiges giftiger formuliert ist als die erste, sie macht sich ein wenig über den Mediziner und Journalisten Dr. Werner Bartens lustig, den einzigen, der auch die gesellschaftliche Stigmatisierung dicker Menschen ins Gespräch brachte, wofür man ihm dankbar sein muss.  Und, die Titelgebung mit Begriffen wie „Quotendicken“ und „Rohkostfreak“  ist wirkich diffamierend, beleidigend und herabwürdigend.  Dass der Autor der Nachlese das offenbar nötig hatte, spricht Bände.

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