Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


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Spartipp 3: Nach dem Fest ist vor dem Fest

Am 27. 12. war ein guter Tag fürs Weihnachtsshopping.  Produkte, die nicht verderben oder aus der Mode kommen wie Weinachtsgeschenktüten, Weihnachtsgeschenkpapier, Weihnachtsservietten,  Weihnachtskarten, Kerzen, Weihnachtsdekoration, niedliche Kleinigkeiten, die sich als Dankeschöngeschenke an Kollegen und kleine Aufmerksamkeiten für liebe Nachbarn eignen habe ich bereits für Weihnachten 2013 eingekauft. 50%  bis 70% verbilligt.

Erspart mir einigen Einkaufsstress vor dem nächsten Fest und meine Geldbörse freut es auch. Das Budget für den nächsten Nachweihnachtseinkauf ist schon festgesetzt und wird rechtzeitig zur Seite gelegt.

Wer weiß, vielleicht finde ich auch am 28ten noch etwas Hübsches fürs nächste Fest, denn etwas ist vom Budget für dieses Jahr noch übrig.


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Spartipp 2: Wasser marsch!

Wasserglas

Spartipp 2: Wasser marsch!
Ich habe das Glück zu dem kleinen Teil der Weltbevölkerung zu gehören, die einfach den Wasserhahn aufzudrehen braucht, um frisches, köstliches Trinkwasser ins Glas rinnen zu lassen. Gehören Sie auch dazu?
Wenn ja, dann fragt man sich ernsthaft, warum wir Glücklichen überhaupt einen Cent für Wasser in Flaschen bezahlen. Es sei denn, man möchte unbedingt Kohlensäure trinken, die in der Abfüllanlage ins Wasser gepresst wurde, damit es blubbert.
Ich brauche keine Kohlensäure und kaufe Prickelwasser nur für Gäste. Mir schmeckt unser Wasser nämlich vorzüglich. Das war nicht immer so. Ich bin erst nach und nach dahinter gekommen, dass ich ziemlich heikel bin, was mein Wasser anbelangt. Ich mag es weder abgestanden, noch den ersten Guss aus der Leitung am frühen Morgen. Es muss die richtige Temperatur haben, ganz kalt mag ich es gar nicht, und richtig warm nur, wenn ich Halsschmerzen habe.
Wasser hat neben seiner unübertroffenen Qualität als Durstlöscher noch die schöne Eigenschaft, vieles auflösen zu können und damit auch verdünnen zu können.
Das hilft, wenn man nicht verschwenden will, wofür man bezahlt hat: Duschgel, Flüssigseife, Fensterputzmittel, Badreiniger, Schampoo, Gesichtswasser, usw…
Wichtig ist: Es sind Produkte, die ich pur verwende (also nicht wie Allzweckreiniger oder Badezusatz sowieso ins Wasser gieße).
Ist bei mir eine Flasche davon zu einem Drittel leer, wird dieses Drittel mit Wasser aufgefüllt, sozusagen verdünnt.  Beim weiteren Gebrauch achte ich darauf

  • jedesmal den Inhalt vor Gebrauch gut zu schütteln, damit sich kein Bodensatz bildet.
  • den Behälter beim Herausschütten flacher zu halten (besonders beim Duschgel und Schampoo)
  • Ziel ist, exakt die gleiche Menge verdünntes Produkt zu verwenden, als vom „puren“ Produkt davor, um so Nachkauffrist um ein Drittel nach hinten zu verschieben.

Wasser kann übrigens jede Glanzspülung ersetzen, ganz einfach am Ende der Haarwäsche das Haar kurz mit kaltem Wasser abspülen. Dadurch schließen sich die Schuppen des Haares, liegen wieder glatt auf und es glänzt nach dem Trocknen.


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Spartipp 1: Bewaffnen Sie sich

Vor Jahren las ich einmal über einen sehr sparsamen Menschen, der seine Zahnpastatube aufschnitt, um auch noch an den Rest zu kommen und habe darüber gelächelt.

Inzwischen wurde sogar eine Zahnpaste-Tubenpresse erfunden, um die Verschwendung von Zahnpasta so gering wie möglich zu halten. Wieviel in so einer Zahnpastetube drin ist, wenn man sie nur ausdrückt täuscht, wie man hier in diesem ZDF-Beitrag sehen kann.

Das hat mich auf die Idee gebracht, dass genau hier eine Einsparmöglichkeit zu finden ist, die eigentlich keinen Apparat braucht (auch wenn der recht witzig wäre).

Mein Tipp daher: Bewaffnen Sie sich. 

Mit einer Schere, einem scharfen Messer und einer schmalen Kosmetik-Spachtel.

Es ist eigentlich schon fast unverschämt, dass wir für so und so viel ml Inhalt in Tuben und Spendern bezahlen und dann doch nicht jedes Bisschen verwenden können.

Bei der Tube ist es ganz einfach: hinen aufschneiden und anfangen mit Spachtel (bei Cremes, Lippenbalsam z.B.) oder gleich mit der Zahnbürste das rauszuholen, was noch drin ist.  Wenn das ganz hinten aufgebraucht ist, etwas mehr abschneiden und sich so nach vorn, Richtung Verschluss arbeiten.

Bei Spendern kann es passieren, dass der Schlauch im Inneren des Spenders zu kurz ist, daher nicht bis nach unten reicht oder zu lang ist, damit unten aufliegt und sich nach oben biegt. In beiden Fällen kommt man nicht an den Bodensatz heran. Manchen Spender lassen sich aufschrauben (bei Seifen z.B.) sodass man auch ohne scharfe Waffe an den Inhalt heran kommt.

Tückischer sind die Spender, die als Einwegprodukte aus einem Teil bestehen. Da hilft nur das scharfe Messer, um den oberen Teil abzuschneiden und mit Spachtel an den Rest des Inhalts zu kommen. Bei meiner Tagescreme konnte ich damit den Nachkauf um zwei Wochen hinausschieben.

Warum ich das nicht schon immer gemacht habe?

Vielleicht hat es erst die Werbespots mit Niki Lauda gebraucht, um mir klarzumachen, dass es keine Geizhalssache ist, alles auszuschöpfen, für das  man bezahlt hat.  Solange wir verschwenden, solange gibt es Müll, der nich sein müsste und eine Industrie, die sich dank unserer „Großzügigkeit“ die Taschen mehr als angemessen füllt.


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Noch vor nicht allzulanger Zeit, gaben Familien 50% ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Heute sind es nur noch knapp über 30%.  Gerade beim Essen wird zuerst gespart, wenn das Geld knapp wird. Daraus haben Ketten ganze Reihen von Sparprodukten entwickelt oder die Packungen größer und größter (familienfreundlicher?) werden lassen.  Doch ist das Essen wirklich die Sparbüchse schlechthin? Wie sinnvoll ist es, gerade dort zu sparen?

In meinen Augen ist es der falsche Ort. Denn noch vor der Kleidung die ich trage, vor der Farbe, die ich in mein Gesicht male bestimmt das, was ich esse, wie wohl ich mich fühle.

Also habe ich angesichts der immer höheren Energiekosten, der steigenden Preise allerorten Wege gesucht, an anderer Stelle, als bei der Qualität der Nahrungsmittel zu sparen.