Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


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Dickmacher Nudeln

Wer kennt es nicht, das Lied von der „nudeldicken Dirn“ , die mit dem langen Hansl die Birnen schütteln soll. Durch dieses Kinderlied festigt sich der Gedanke, dass Nudeln dick machen. Überhaupt gelten Nudeln als ein no go wenn man nicht zunehmen möchte.

Dabei sind Nudeln wirklich ein super Lebensmittel, wie auch dieser Beitrag bei Sat 1 zeigt. Die wenigsten werden schon zum Frühstück Nudeln verzehren, da ist Brot immer noch der Sattmacher Nummer 1. Beim Mittagessen freilich sind Nudeln sehr beliebt, so auch bei mir. Ich liebe dazu saftig fruchtige Tomatensauce mit fein gehackten Zwiebeln, Kräutern, Knoblauch, einer halben in Rädchen geschnittenen Hirschwurst und einem gehäuften Esslöffel zerkrümelten Schafskäse. Super Lecker.

Dass zuviel Sahnesauce die Nudeln praktisch ertränken und damit schwerer verdaulich und matschig machen werden viele schon erlebt haben. Für mich ist daher wichtig, dass die Sahnesauce (ich mache sie gern mit Räucherlachs, Dill und Weißwein) ordentlich gebunden ist, denn zu dünn klebt sie nicht an den Nudeln und nur wenn sie gut klebt, und nicht am Ende als weißliche Pfütze im Teller zurückbleibt, kriegt jede Nudel genug vom Geschmack ab, dass man die guten Zutaten auch auf dem Teller sinnvoll dosieren kann.

Ich liebe Nudeln wirklich sehr, dass ich sie auch gern einfach mit ein paar Kräutern, Salz und Zitronensaft mischen und essen kann ohne richtige Sauce dran. Pesto mache ich gern selbst, wenn ich es kaufe, dann im Delikatessengeschäft, sodass ich sicher sein kann, dass ein wirklich hochwertiges Öl  drin steckt.

Noch kein Diätratgeber hat mir die Nudeln vermiesen können, auch die Spätzle nicht. Meine Lieblingsnudeln sind übrigens Bandnudeln, so richtig breite, die sich gut mit der Gabel aufspießen lassen. Da ich gern Nudeln mit Ei esse, greife ich dabei zu solchen aus der Region, die auf einem Hühnerhof produziert werden, wo es den Tieren gut geht. Denn das Gewissen isst mit. Bei mir zumindest.

Um zu verhindern, dass die Nudeln mir beim gemütlichen Genießen zu schnell auskühlen, nehme ich 1. einen kleinen Vorspeisenteller, wo nicht viele draufpassen und 2. wärem ich den in der Mikrowelle vor. Die zweite Portion Nudeln kommt vor dem Auftischen auch noch kurz in die Mikrowelle, damit sie richtig heiß sind (mitsamt dem Teller).

Lange Zeit war ich von Vollkornnudeln nicht so recht begeistert, weil diese einfach zu leicht zerbrochen sind. Inzwischen habe ich eine Sorte entdeckt, die auch nicht so trocken schmeckt und sich gut kochen lässt. Die nehme ich sehr gern für meine Lachs-Sahne-Sauce.

Was sind Ihre Lieblingsnudeln?


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Melissa McCarthy, Magerwahn kontra Übergewicht

Wer die Serie „Gilmore Girls“ geliebt hat, wird sich sicher noch an die fröhliche, stets gut gelaunte Sookie erinnern, die begabte Köchin, die in der Serie heiratete, schwanger wurde und ein Baby bekam.

Melissa McCarthy, die US-Schauspielerin hinter Sookie hat sich damals ihre erste Schwangerschaft mit Tochter Vivian in die Serie schreiben lassen. Ihr zweites Kind, Georgette, kam 2010, also nach dem Ende von Gilmore Girls zur Welt.

Die Schauspielerin, die ihre Karriere als stand-up comedian in New York begann und später in Los Angeles im bekannten The Groundlings Theater arbeitete, hat sich nach den Gilmore Girls nicht zur Ruhe gesetzt. Sie ist ihrem Genre treu geblieben und spielte in der Serie „Samantha Who“ wiederum eine wichtige Nebenrolle als beste Freundin von Christina Applegate.

Für ihre Rolle in der Serie „Mike und Molly“ bekam sie ihren ersten Emmy als herausragende Hauptdarstellerin, und für ihre Darstellung der Schwester des Bräutigams in „Brautalarm“ wurde sie sogar für den Oskar als beste Nebendarstellerin nominiert.

2013 war sie zusammen mit Sandra Bullock in der Buddy-Comedy „Taffe Mädels“ zu sehen. Ihr neuester Film „Tammy – Voll abgefahren“ kam dieses Jahr in die Kinos.

Heute tritt Melissa McCarthy selbstbewusst auf und denkt gar nicht daran, sich dem Magerwahn der Hollywoodszene unterzuordnen. Das war natürlich nicht immer so. In jungen Jahren war sie sehr unzufrieden mit ihrem Aussehen und wollte unbedingt dünner sein. Sie habe sehr viel geweint, zitiert Promiflash, auch wengen anderer Dinge.

Zum Glück ist diese Zeit vorbei und heute hat sich ihr Schauspieltalent behauptet. Sie kann andere Menschen wunderbar zum Lachen bringen und ihre Ausstrahlung ist beeindruckend.

 


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„Fettes Schwein“ – empfehlenswertes Theaterstück zum Thema Übergewicht und Selbstbewusstsein

Die Burgfestspiele in Jagsthausen zeigen dieses Jahr wieder das Theaterstück von Neil Labute „Fettes Schwein“. In diesem Theaterstück geht es um die Liebe zwischen der charmanten, witzigen und intelligenten Bibliothekarin Helen, die sich in den schüchternen Tom verliebt, der in einer großen Firma arbeitet. Die Beziehung der beiden hätte eine Chance, wären da nicht die beiden Arbeitskollegen Cater und Toms Exfreundin Jeannie aus der  Buchhaltung seiner Firma, die dem Pärchen das Glück nicht gönnen. Für Jeannie ist die Kränkung besonders groß, da Helen nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, sondern dick ist. So tituliert sie Helen als „fettes Schwein“ und versucht zusammen mit Carter die Beziehung ins Lächerliche zu ziehen, um Tom zurückzugewinnen. Am Ende scheitert die Liebe an Helens Selbstwzeifeln und an einem besseren Jobangebot, das sie nach auswärts führt und daran, dass Tom nicht stark genug an ihrer Seite auftritt, um ihre Selbstzweifel zu zerstören.

Mehr über das Stück hier bei fn.web.

Auf der Webseite der Burgfestspiele gibt es ein intereessantes Interview mit den beiden Schauspielern zum Thema.

 


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Kim Kim Kardashians Traumhochzeit ohne ihren dicken Bruder

Durch den Blätterwald rauschen nicht nur positive Schlagzeilen über die Hochzeitsfeier von Kim Kardashian, die sich ja einen märchenhaften Medientraum leistete, in Frankreich und Italien.

Was offenbar nicht in den Traum passte, war Kims Bruder Rob Kardashian. Der 27jährige passte einfach nicht in den Märchentraum mit seiner korpulenten Figur.

Seine Schwester hatte ihn offenbar schon länger bearbeitet, sich für ihren großen Tag auf eine medienakzeptable Kleidergröße hinunter zu hungern und zu trainieren. Was nicht geschah und so kam es, wenn man  Hollywood life glauben darf, zu einem handfesten Streit. Wie Rob erfuhr, schimpfte Kim angeblich auch hinter seinem Rücken über sein Aussehen und die Mehrheit der Hochzeitsgäste stimmte ihr zu.

Wütend, traurig und enttäuscht, dass der Schönheitswahn seiner Schwester über den Familienfrieden geht, habe sich Rob als unerwünscht empfunden und wäre gegangen. Er flog zurück nach Los Angeles mit dem Gefühl, für seine Schwester nicht „schön“ genug zu sein.

Die Reaktion der Leser des Hollywood life online Artikels (etwas runterscrollen) ist auch eindeutig, sie beschimpfen Kim Kardashian weniger dafür, so oberflächlich zu sein, als dass sie darauf herumhacken, dass Kim ihrerseits während der Schwangerschaft auch nicht dünn gewesen sei. Schade. Es wäre schöner, mehr Kommentare aus der Richtung „es ist doch völlig egal, wie der Bruder aussieht, hauptsache, man ist als Familie zusammen an so einem Tag und teilt des anderen Glück.“ Doch das Nur-dünn-ist-schön Diktat durch die Medien funktioniert offenbar nicht nur bei den Stars selbst…

 


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Dünner ist gleich jünger und besser? Die Diät von Kanzlerin Merkel

Die Kanzlerin hat abgenomen. Das ist vielen Blättern mehr Raum wert, als das Leid der entführten Mädchen in Nigeria, die Verzweiflung der Menschen in Syrien und wie elend es vielen Menschen der Katastrophe in Haiti oder dem Erdrutsch in der Türkei geht oder wie furchtbar die Überschwemmungen in Bosnien die Menschen dort treffen. Ein wirklich trauriges Beispiel dafür, was bei uns welche Wertigkeit genießt.

Nun ist die Kanzlerin ja nicht irgendjemand. Sie ist die mächtigste Frau Europas und war für mich vor allem ein Vorbild darin, dass sie wegen ihrer Arbeit und Persönlichkeit geschätzt wurde und ihre Körperform Nebensache war.

Das Rauschen im Blätterwald und der Auftritt von die Partei bei einer Walhkampfveranstaltung der CDU mit Plakaten, die  Frau Merkels Gewicht zum Thema machen, hat mich wieder auf den steinigen Boden der Tatsachen zurückgetreten. Ja, es ist schmerzhaft zu lesen, dass eine Frau, die soviel für ein so großes Land bewirken kann, sich für ihre Körperform offenbar genauso rechtfertigen muss wie ihre armen Geschlechtsgenossinen, die anderswo die roten Teppiche auf und ab marschieren. Während bei ihren Amtsvorgängern deren Körperform weit unwichtiger zu sein schien und sich auch Franz Josef Strauß in Bayern vor allen Kameras an Bier und Würsten laben durfte, muss Frau Merkel ihren Wert als Mensch und Kanzlerin jetzt schon auf der Waage verteidigen.

Die Bunte hat zwei Fotos gepostet, die Frau Merkels Gewichtsverlust demonstrieren.

Ja, Frau Merkel sieht dünner aus. Aber sie deshalb gleich auch jünger erscheinen zu lassen? Weniger Fülle im Gesicht lässt die Falten stärker hervortreten, besonders die strengen Falten vom Mund abwärts, nicht zu vergessen auch die Falten an den Händen.

Und ob die Kanzlerin sich tatsächlich nur Gutes tut, ihren Stesspuffer abzubauen, ihren Panzer dünner zu machen wird sich noch zeigen. Ich hoffe, es kommt zu keinem Jojo Effekt, der sie enttäuscht und ihr dann Häme von politischen Gegnern und aus dem Blätterwald der Oberflächlichkeiten entgegenrauscht, denn es gibt vieles, was ich als Österreicherin an der deutschen Kanzlerin schätze, ganz oben steht da ihre persönliche Integrität vor der sich viele österreichische Politiker eine sehr, sehr dicke Scheibe abschneiden sollten.

 

 

 


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Gefährliche Vorbilder für junge Mädchen: Chrissy Teigen, Hana Nitsche und andere „Stars“ in der Magerspirale

Dass Hollywood unbarmherzig ist, wenn es darum geht, seine Schauspieler und Schauspielerinnen die Gewichtsskala rauf und runter zu jagen, ist längst bekannt. Kaum ein andere Branche verlangt von den Menschen, die sich dort um die Jobs bemühen körperlich derart Ungesundes ab. Außer vielleicht die Modelwelt, wo es aber im Gegensatz zur Filmindustrie nur eine Richtung zu geben scheint: Nach unten, zum Skelett, zum magersüchtigen Wrack.

Das Internet und die Sucht nach Selbstdarstellung, der Wunsch es nicht den Fotografen zu überlassen, was die Fans von einem sehen, der Zwang überall präsent zu sein und vor allem das mangelnde Selbstbewusstsein vieler Schauspielerinnen und Models führt dazu, dass diese extrem empfindsam reagieren, sollten boshafte Stimmen ihnen Gewichtszunahme oder gar Dicksein unterstellen. Es ist erschreckend, wie diese jungen Frauen mit ihren Körpern umgehen, als ob sie sich selbst nur dann leiden könnten, wenn sie von den anonymen Stimmen aus dem Netz getätschelt werden. „Schau, wie dünn ich bin. So bin ich richtig, oder?“ scheint die Deviese zu sein.

Es hat einen Beigeschmack, wenn Promimagazine wie die Joy, zuerst mal Artikel über Models wie Chrissy Teigen und Hana Nitsche bringen und dabei beklagen wie dünn diese geworden sind, andererseits aber auch jeden Spruch, den jemand über das „Dicksein“ einer prominenten Person gemacht hat, groß auswalzen müsssen. Wenn für Schauspielerin gelten würde, dass sie umso mehr umjubelt werden, je besser sie ihren Job machen, je überzeugender sie in den Filmen wirken, wäre das Selbstbewusstsein dieser jungen Frauen vielleicht resistenter dem Gift aus dem Netz gegenüber. Doch so hungern sich diese talentierten Frauen ihre letzte Lebensfreude, ihre Kraft und Energie von den Knochen und zieren als Vorbilder die Titelseiten der Magazine.

Junge Mädchen kaufen diese Blätter, stellen sich dann vor den Spiegel und vergleichen die mit Photoshop zurecht vergrößerten Busen und Augen, die dürren Arme und Beine, die Delle, die einmal ein Bauch war mit ihrem eigenen Aussehen und verzweifeln. Wie sollen sie jemals so „schön“ werden wie diese Titelbilder? Da gibt es nur eine Lösung: Hungern bis man umfällt, Abführmittel, Appetitzügler, Diätessen, wenn überhaupt …  Die Abnehmbranche darf sich freuen, der Magerwahn aus Amerika wird ihnen viel neues Geld in die Kasse spülen.

In dem Artikel über Chrissy Teigen ist unterhalb eine Fotostrecke mit Kommentaren zu verschiedenen Stars, die jetzt zu dünn erscheinen. Es ist wirklich erschreckend, wie der Magerwahn bei prominenten Frauen zugeschlagen hat. Darunter auch sehr bekannte Namen wie Kate Bosworth, Sarah Jessica Parker, Miranda Kerr und auch Männer wie der Schauspieler Chris Hemsworth sind davor nicht gefeit. Wobei Hemsworth es für eine Rolle und nicht aus Angst vor dem Gift aus dem Netz getan hat. Da viele der Bilder aus dem Jahr 2011 sind, lohnt sich das Nachschauen auf den Webseiten der Stars, ob diese inzwischen aus dem Knochental herausgefunden haben. Bei Miranda Kerr ist das wohl noch nicht der Fall, wie Hals und Handgelenke zeigen. Dass bei diesen Gliedmaßen ein voller Busen (der fast mehr Umfang zu haben scheint als die Hüfte) nicht natürlichen Urpsrungs sein kann, ist klar, somit ist die nächste Botschaft an die jungen weiblichen Fans dieser Stars: Wenn ihr erst so dünn seid, dass von eurer Oberweite nichts mehr übrig ist, stopft sie aus. Angesichts der Skandale mit den Implantaten eine nicht minder fragwürdige Botschaft wie der Magerwahn an sich.


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Kein Aprilscherz: Was die Spucke uns sagt…

Was haben Enzyme im Speichel mit dem Dicksein zu schaffen? Mehr, als man bisher erforscht hatte, wie ein Team  von Wissenschaftlern um Tim Spector vom King’s College in London durch genetische Analysen herausgefunden und im Magazin nature genetics veröffentlichte.

Einem Artikel in scinexx zufolge war in dieser Studie eine Korrelation zwischen wenigen Kopien eines Genes, das die Amylaseprodukiton (Verdauungsenzym für Kohlenhydrate)  beeinflusst, und der Körperform der Personen aufgefallen. Menschen mit einer schwachen Amylaseproduktion können Kohlenhydrate schlechter abbauen, was offenbar zu einem bis zu achtfachen höheren Risiko fürs Dickwerden führt.

Irgendwie verwirrt mich das, weil ich bislange dachte, dass gerade die guten Verwerter von Nahrung am schnellsten zunehmen würden. Wie sich hier zeigt, ist der Stoffwechsel bei weitem komplizierter, als ich Laie es mir vorgestellt hatte.

Kann es sein, dass ein schlechterer Abbau von Kohlenhydraten auch eine geringere oder verzögerte Sättigung bewirkt und manche Menschen deshalb eine größere Menge essen müssen, bis ihre schwachen Verdauungssäfte es schaffen, diese Kohlenhydrate zu verdauuen und der Zuckerspiegel steigt? Dass dieses Mehr dann einfach länger im Körper bleibt und schlussendlich doch noch verdaut wird, auch wenn der Körper eigentlich längst genug hätte?

Ich bin gespannt, was die Wissenschaftler mit dieser Erkenntnis anfangen werden. Diäten nach Speicheltests? Künstliche Amylase in Kapseln?

Wie immer, diese Erklärung und die daraus resultierenden Hilfen werden vielleicht ein paar Menschen leichter machen, doch da die Ursachen für das Dicksein vielfältig sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich daraus eine Wunderwaffe für alle ergibt, die dünner werden wollen.