Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


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Auf nach Leipzig

Heute mache ich mich auf zur Buchmesse nach Leipzig. Wer mich treffen und ein wenig plaudern möchte, ich werde vorraussichtlich Samstag und Sonntag vormittag beim Stand des Machandel Verlages  Halle 2 Stand H301 anwesend sein. Ich signiere auch gern jedes meiner Bücher.

Gespannt bin ich auf jeden Fall auf das kulinarische Angebot der Messe.

Es war ja letztes Jahr leider ziemlich enttäuschend für jemanden, der weder Fleisch noch Süßspeisen essen wollte und nicht unbedingt bis 15:00 auf einen Platz in einem der schrecklich überfüllten Restaurants warten möchte.

Vielleicht habe ich dieses Jahr ja mehr Glück und muss nicht auf Supermarktobst zurückgreifen.

Beim Bahnhof soll es einen guten Bioladen geben, wurde mir erzählt. Da werde ich sicher vorbeischauen.

Jemand noch eine Empfehlung, wo man in Leipzig gutes Essen kaufen kann?

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Rezept: Himbeer-Karamell-Muffins

Himbeer-Karamell-Muffins

himbeerkaramellmuffin

Zutaten (für 24 Muffins):

Teig:

5 große Freilandeier

250g Bio-Rohzucker (pudrig)

250g Butter

300 g Mehl

200ml Soja-Karamellpudding

½ Pkg. Backpulver

Karamellzucker zum Bestreuen

Füllung:

1 Pkg Tortengeleepulver

250g frische Himbeeren

Himbeersiurp, Wasser,

Zucker (nach Angabe)

3 EL Himbeerlikör

Glasur:

200 g Puderzucker

3 EL Himbeersirup

2 EL Himbeerlikör

1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Backrohr auf 160 Grad Umluft aufheizen

Butter auf kleiner Flamme schmelzen und abkühlen lassen

Himbeeren durch ein Sieb passieren. Mit Zucker und Himbeersaft (aus sehr viel Sirup und wenig Wasser  – Menge wie auf der Tortengeleepulverpackung angegeben – 3 Esslöffel) aufkochen, Himbeermark und Himbeerlikör dazugeben und abkühlen lassen bis es fest ist.

Eier hellgelb schaumig mixen (2-3 Minuten).

Ein Drittel des Zuckers Esslöffelweise auf die Eiermasse sieben und gut untermixen.

Die restlichen zwei Drittel abwechselnd mit der zerlassenen Butter und dem Karamellpudding immer Esslöffelweise untermixen.

Backpulver und Mehl gut vermischen.

Immer drei Esslöffel dieser Mischung auf die Eiermasse sieben und vorsichtig, aber gründlich unterheben.

Muffinform mit Förmchen auslegen (am besten doppelt nehmen).

Einen Esslöffel Masse in jedes Förmchen geben.

Darauf ein Teelöffel des Gelees.

Mit einem halben bis 2/3 Esslöffel Masse bedecken.

Im Backrohr 23 Minuten auf unterer Stufe backen.

Währenddessen die Glasur zubereiten:

Staubzucker in eine Schüssel sieben. Mit Likör, Sirup und Zitronensaft verrühren bis eine zähflüssige Masse entstanden ist.

Nach Ende der Backzeit einen Kochlöffel in die Backofenklappe klemmen und die Muffins noch fünf Minuten im Backofen lassen.

Herausnehmen, mit Karamellzucker bestreuen und 10 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen und mit Zuckerglasur bedecken.

Nach Lust und Laune verzieren.


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Kochen als Zukunftskompetenz

Das österreichische Unterrichtsministerium hat es erst nach Protest begriffen, wie wichtig es ist, dass Kinder kochen lernen. Sie haben tatsächlich überlegt, das Schulfach „Ernährung und Haushalt“ abzuschaffen. Zum Glück blieb es erhalten, und somit können Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen und Hauptschulen noch immer lernen, wie man kocht.

Bei Kabel 1 sieht man bei Abenteuer Leben öfters junge Leute, die eingeladen werden, ein  bestimmtes traditionelles Gericht zu kochen und die dann kläglich versagen, weil sie es ohne Kochbuch nicht schaffen. Sie stellen sich oft so ungeschickt an, dass man überzeugt ist, sie hätten auch mit Kochbuch keine Chance.

Steht es tatsächlich so schlecht um die Fähigkeiten junger Menschen, sich abseits von Fertigsnacks, Mikrowellengerichten und Fastfoodtempeln selbständig zu ernähren? Wenn ja, wo liegen die Ursachen? Versagt hier schon das Elternhaus, die Mütter, die es selbst nicht können, sind unfähig es an die Kinder weiterzugeben? Sind die Schulen schuld, die, wie das Gymnasium nebenan, im Zuge des Neubaus die Schulküche abgeschafft haben und jetzt nur noch kochunfähige Bald-Studenten erzeugen, die dann in ihrer Studentenbude gerade noch Nudeln mit Sugo zustande bringen?

Die Medien sind es diesmal wohl nicht, denn selten wurde das Kochen so propagiert wie in den letzten Jahren, wo die Kochshows wie Pilze aus dem Boden sprossen.

Es gibt auf jeden Fall Proviteure und das sind neben der Snackindustrie auch die Fertiggericht-Erzeuger und somit auch jene, die sich überlegen müssen, wie sie Gerichte lange haltbar und super schmackhaft machen können, die ewig in den Packungen ruhen, ehe sie dann ins heiße Wasser oder in die Mikrowelle kommen.

Zeitmangel, Erschöpfung, Unlust, Unfähigkeit …. was auch immer uns zu solchem Fertigfutter treibt, es ist alles andere als gesund, wenn wir ausschließlich so unseren Magen füllen, das meint auch der Buchautor Hans Ulrich Grimm und seine Bücher sind keine leichte Kost. Zudem vertritt er die Ansicht, dass gerade die Überfülle künstlicher Appetitmacher und anderer Zusatzstoffe das Übergewicht fördern, wie er in einem Vortrag erklärte.

Wichtiger als alle Mahnungen jedoch ist, dass wir wirklich die Wahfreiheit haben, dass es nicht äußere Umstände und unser mangelndes Können uns vom Kochen abhält. Und vor allem, dass wir nicht allein essen müsssen. Kochen macht immer viel mehr Freude, wenn man es für andere mit erledigt, also Nachbarn, Freunde, Kollegen , Familienmitglieder einladen und sich einladen lassen. Das ist in meinen Augen die beste Motivation, zum Kochbuch zu greifen.


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Das Fernsehen und die Snacks

Wann immer die Rede auf typisch „dickmachende“ Verhaltensweisen kommt, wird der Essenskonsum beim Fernsehen genannt und dass dicke Menschen (weil ja faul und träge) mehr vor der Glotze hängen als ihre schlanken Mitmenschen.

Auf dieser Webseite z.B. sind sechs Verhaltensweisen aufgelistet, die dick machen und natürlich ist das Essen beim Fernsehen mit dabei.

Dann gibt es auch diesen Webbeitrag, wo dezidiert gesagt wird, dass sich dicke Menschen durch Snackwerbung viel mehr verführen lassen, ebenfalls Snacks zu essen und weil ja dicke Menschen viel länger fernsehen, werden sie viel öfter verführt zu essen und weil sie sich verführen lassen sind sie dick.

So einfach kann die Welt sein. Dann müsste die jeweilige Gesundheitsministerin nur Snackwerbung verbieten bei ihrer nächsten Antidickenkampagne. Dass noch niemand diesen Schritt gefordert hat, zeigt, wie löchrig diese angeblich sichere Tatsache ist, wie unsicher die Ergebnisse der nicht genau genannten Studien. Tabakwerbung hat sich ja verbieten lassen, als klar war, was das Rauchen alles mit sich bringen kann. Dort hat niemand gesagt, dass hier eben der Wille und das Rückgrat der Zuseher gefordert sei, sich trotz Werbung fernzuhalten. Und bei Snacks und dicken Menschen ist der Widerstand gegen die TV-Verführung plötzlich möglich, wenn man nur genug innere Stärke hat? Wie sich die Zeiten und Erwartungen doch ändern…

Wenn das Snackessen ein Problem darstellt, dann beginnt dieses Problem nicht vor dem Fernseher auf der Couch, sondern im Supermarkt beim Einkauf. Süßwaren und Snacks haben soweit ich beobachten konnte, mehr Platz im Supermarkt als Gemüse und Obst, die ja auch Snackisch sein können. Ganz recht. Eine Schüssel Cocktailtomaten (und ein bisschen Salz drauf) eine zweite mit Trauben und frisch aufgeschnittener Ananas und schon wird der Snackzwang, sollte er Sie tatsächlich im Griff haben, zum reinen Vitaminessen.

Nun, solange die Gewinnspanne bei Chips für den Supermarkt deutlich höher ist als die für Bananen oder Salat, wird sich an der Snackfülle nichts ändern. XXL Packungen abschaffen und nur Kleinpackungen für Singles ins Regal stellen wäre eine Lösung, denn nicht jeder Mensch, der allein lebt und eigentlich nur grad mal Lust auf eine Handvoll Chips hat, kann auch nur eine Handvoll kaufen. So kleine Packungen gibt es schlichtweg nicht. Und ist eine Packung mal auf, meldet sich die sparsame Hausfrau in mir zu Wort, dass man den Rest ja nicht weich werden lassen kann. Lebensmittelverschwendung ist pfui. Schaffen wir also die überhöhten Preise für Kleinpackungen ab und wir haben ein Problem weniger im Wohnzimmerschrank, sollte das tatsächlich ein Problem sein.

Und ist überhaupt das wirklich der Kern des Problems? Sind alle dicken Menschen wirklich nur deshalb dick weil sie zuviel fernsehen? Sind alle schlanken Menschen wirklich immun gegen TV Werbung und essen nie Snacks beim Fernsehen? Wenn ich die bunte Mischung von Jugendlichen und Kindern an meiner Schule beobachte, kommen genauso dünne Schüler/innen wie dicke mit Flaschen voll süßer Limo, Dosen mit Energydrinks und Snacks aus der Mittagspause in den Nachmittagsunterricht. Und sie haben in dieser Zeit nicht etwa fern gesehen. Sie waren im Supermarkt.

 

 

 

 


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Durch viel essen viel abnehmen?

Das klingt erst mal seltsam. In einem Beitrag von Sat 1 wurden zwei Freundinnen vorgestellt, die des morgens 4 Brötchen mit Butter und süßem Aufstrich verzehren und die auch sonst nicht auf gutes und reichliches Essen verzichten. Trotzdem haben sie viel abgenommen, eine von ihnen über 40 kg.

Es ist leider kein Essen nach Gefühl des eigenen Körpers gewesen, sondern natürlich ein Ernährungsprinzip. Dieses hat ein Herr Pape erdacht und es sieht tatsächlich vier süße Brötchen zum Frühstück vor. Und danach fünf Stunden Pause. Dann ein Mittagessen und spätestens um 17 Uhr ein Abendessen. Und zum Abendessen keine Kohlenhydrate mehr sondern Wurst, Fleisch, Käse, Fisch ect… ohne Beilagen. Es sei denn Gemüse und eben auch Eiweißbrot.

Ich fürchte, ich werde kein Anhänger von dieser Ernährungsform werden, weil ich selten vor 18 Uhr zu abend essen kann und auch kein Eiweißbrot mag (zu pappig und schimmelt zu schnell). Zudem mag ich Schinken und Ei zum Frühstück, die man laut Herrn Pape ja da nicht essen soll.

Was ich an dieser Ernährungsform gut finde ist, dass hier jemand klar sagt, dass Fett nicht gemieden werden muss . 1 g Fett pro kg Körpergewicht, um die Zellwände neuer Zellen zu stärken. Zudem wird durch das Fett die Verdauung der Kohlenhydrate verlangsamt, man bleibt länger satt.

Wer ausprobieren möchte, ob die Ernährung nach Herrn Pape das Richtige ist, kann hier den TV Beitrag sehen. Zumindest ist es keine Hungerkur und enthält alle wichtigen Nährstoffe.

Ich persönlich fühle mich mit meiner aktuellen Ernährungsform gut und werde auch dabei bleiben. Auch weil ich keinen Zwang zum Abnehmen verspüre sondern einfach gut leben und gut essen mag.


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Künstliche Süßungsmittel und Diabetes

Es klingt widersprüchlich, wenn man einem Menschen sagen würde, er sollte lieber einen Teelöffel Zucker in seinen Kaffee geben als zwei, drei Drops künstlichen Süßstoff.

Dennoch belegen verschiedene Studien, dass mit künstlichen Süßstoffen angereicherte Getränke nicht die Wirkung haben, die sich der Konsument erhofft – die Reduktion seiner täglichen Kalorienzufuhr und ein zufriedenstellendes Geschmackserlebnis.

Diesem Artikel des Tagesspiegels zufolge soll eine EPIC Studie (EPIC – the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) bei 65000 Frauen durch Befragungen festgestellt haben, dass jene, die mit künstlichen Süßsstoffen gesüßte Limonade getrunken haben besonders viele Diabetes Neuerkrankungen aufwiesen. Gleichzeitig macht der Artikel im nächsten Satz schon einen Rückzieher, denn wer künstliche Süßstoffe nützt, sei häufig sowieso schon dick und damit Diabetesgefährdet. So eindeutig sehe ich die Sache nicht, denn wer trinkt in der Werbung die Light-Limos, isst die Light-Produkte? Meist schlanke Frauen und ich kenne auch schlanke Frauen, die lieber Süßstoff als Zucker konsumieren in der Hoffnung dadurch auch schlank zu bleiben. Statt diese Behauptung aufzustellen, hätte der Artikelschreiber sich bei der EPIC Studie genauer erkundigen sollen, die leider auch nicht genauer definiert und verlinkt worden ist.

Was genauer genannt wird, ist die Mäusestudie von Erin Elinav vom Weizmann Institut in Israel. Dort haben sie Mäusen Wasser mit hohem Anteil an künstlichen Süßungsmitteln gefüttert und dann ihre Glukoseverarbeitung untersucht. Tatsächlich hatten diese Mäuse dann eine schlechtere Glukosetoleranz, eines der ersten Anzeichen einer möglicherweise drohenden Diabetes Typ II Erkrankung. Die Ursache fanden die Wissenschaftler im Darm der Tiere, wo sich die Bakterienfauna verändert hatte. Sie hatten jetzt mehr jener Bakterien, welche die Aufnahme von kurzkettigen Kohlenhydraten, also Zucker, fördern. Eigentlich logisch. Durch die Süßstoffe bekam der Körper ja keinen echten Zucker, also stellte er sich um, um diesen Mangel auszugleichen, indem er besonders effiziente Bakterien für diese Aufgabe bevorzugte.

Um zu erfahren, ob Menschen da ähnlich reagieren wie Mäuse wurden 381 Menschen, die noch keine Diabetes hatten, befragt und ihre Glukoseintoleranzwerte getestet. Jene Befragten, die zugaben, besonders viel Süßstoff zu konsumieren, hatten auch die schnellste Glukosesättigung und höchste Glukoseintoleranz wie auch eine andere Bakterienfauna in ihrem Darm.

Um es genauer zu wissen, wurden sieben Freiwillige gefunden, welche eine Woche lang künstliche Süßstoffe zu sich nehmen mussten in dem Maße, wie die FDA-Grenzwerte es gerade noch zulassen und ihre Glukoseverarbeitung wurde untersucht. Drei wiesen keine Veränderungen auf und auch ihre Darmflora blieb die gleiche. Vier hatten danach deutlich schlechtere Werte und auch ihre Darmflora hatte sich wie bei den Mäusen verändert.

Weshalb der Unterschied? Es wird ein genetischer Einfluss vermutet.

Natürlich ist eine Studie mit nur sieben Probanden nicht allzu aussagekräftig und bei Befragungen muss man immer vorsichtig sein und Mäuse (wie auch die Ratten einer anderen Studie mit ähnlichem Resultat)  sind keine Menschen. All diese Faktoren mit berücksichtigt bleibt für mich dennoch ein bitterer Nachgeschmack gerade weil auch meine Mutter, die bereits an Diabetes Typ II leidet, gern Light-Limonade trinkt und Süßstoff in ihren Kaffee gibt.

Künstliche Süßstoffe sind  nach diesem FAZ Artikel in der Tiermast ausdrücklich verboten, werden aber jenem Tierfutter beigemischt, das Ferkel nach der Entwöhnung von der Muttermilch bekommen, weil sie das süßere Futter einfach lieber mögen.

In beiden deutschen Artikeln werden die Studienergebnisse von Gegenstimmen sofort lächerlich gemacht und es wird gedonnert, dass Mäuse und Ratten gaaaanz anders seien als Menschen. Man fragt sich, weshalb genau dieselben Stimmen jedoch schweigen, wenn Medikamente auf den Markt kommen für die viele Mäuse und Ratten gelitten haben und gestorben sind. Da schreit niemand, man solle den Tieren das Leid ersparen, es seien ja keine Menschen und die Ergebnisse nix wert…. Seltsam, nicht wahr?

 

 


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Heute morgen bin ich über den Auszug aus diesem Buch gestolpert und werde es mir demnächst auch kaufen. Der Autor scheint nicht viel davon zu halten, dass Millionen und Milliarden in die Vorbeugung von Übergewicht investiert werden. Da ich bezüglich der Effizienz da ähnlich skeptisch bin, liest sich der Auszug für mich sehr appetitanregend.

Wer bei der Buchpräsentation dabei sein möchte:

Donnerstag, 30. Oktober 2014 um 19.00 Uhr  in der Hauptbücherei Wien, Veranstaltungssaal (3.OG), Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Mehr Informationen dazu hier.

Und am 10.11. gibt es die Buchvorstellung  um 20 Uhr in Berlin im  Café Morgenrot  Kastanienallee 85, 10435 Berlin
(U-Bhf. Eberswalder Strasse)

Näheres auf dieser Webseite (einfach runter scrollen)