Nicht schlank? Na und!

Weg vom Diätfrust und einfach gut leben


Hinterlasse einen Kommentar

„Fettes Schwein“ – empfehlenswertes Theaterstück zum Thema Übergewicht und Selbstbewusstsein

Die Burgfestspiele in Jagsthausen zeigen dieses Jahr wieder das Theaterstück von Neil Labute „Fettes Schwein“. In diesem Theaterstück geht es um die Liebe zwischen der charmanten, witzigen und intelligenten Bibliothekarin Helen, die sich in den schüchternen Tom verliebt, der in einer großen Firma arbeitet. Die Beziehung der beiden hätte eine Chance, wären da nicht die beiden Arbeitskollegen Cater und Toms Exfreundin Jeannie aus der  Buchhaltung seiner Firma, die dem Pärchen das Glück nicht gönnen. Für Jeannie ist die Kränkung besonders groß, da Helen nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, sondern dick ist. So tituliert sie Helen als „fettes Schwein“ und versucht zusammen mit Carter die Beziehung ins Lächerliche zu ziehen, um Tom zurückzugewinnen. Am Ende scheitert die Liebe an Helens Selbstwzeifeln und an einem besseren Jobangebot, das sie nach auswärts führt und daran, dass Tom nicht stark genug an ihrer Seite auftritt, um ihre Selbstzweifel zu zerstören.

Mehr über das Stück hier bei fn.web.

Auf der Webseite der Burgfestspiele gibt es ein intereessantes Interview mit den beiden Schauspielern zum Thema.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Auf das Übergewicht reduziert…

Auf der Webseite der Zeitschrift Brigitte bin ich über einen Beitrag der Reihe „60 Stimmen“ gestolpert, in welchem Frau Sara Hünert schildert, wie sie mit gehässigen und dummen Kommentaren und Blicken bezüglich ihres Körpervolumens umgeht, was sie empfindet, wie sie reagiert. Wie man an den Kommentaren sehen kann, gibt es viele Leser/innen, die das sehr gut nachempfinden können, ich ebenso.

Nicht umsonst habe ich in meinem Buch (gleicher Titel wie mein Blog) ein Kapitel genau dieser Problematik gewidmet mit Beispielen und Möglichkeiten zu reagieren.

Mitunter verhalten sich Menschen wie primitive Raubtiere und greifen mit Vorliebe jene Mitmenschen an, die sie aus Außenseiter und wehrlose Opfer wahrnehmen.

Sagen Sie sich jeden Tag aufs Neue, dass Sie unabhängig von Ihrer Körperform ein starker, wertvoller Mensch sind. Und das mehrmals am Tag. Schauen Sie dabei in den Spiegel und lachen Sie sich an. Die Sonne scheint nicht nur für die Dünnen und die Blumen blühen nicht nur, damit die Dünnen sie in Sträußen nach Hause tragen. Alles Schöne dieser Welt ist für alle Menschen da, weil alle Menschen einzigartig und der Liebe wert sind.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Langeweile und Einsamkeit – Auslöser für Übergewicht?

Koball AM, Meers MR, Storfer-Isser A, Domoff SE, Musher-Eizenman DR. – all diese Wissenschaftler haben sich zusammengetan, um das emotional eating – das Essen aus einer Gefühlslage heraus  – zu untersuchen. Dass Menschen bei Frust und Traurigkeit öfter nach Trostessen greifen, haben viele sicher schon an sich selbst beobachtet. Unser Körper belohnt uns ja mit einem Glückshormon, wenn wir etwas Leckeres zu uns nehmen.

Die Studie setzte 139 Personen, über die nichts Näheres bekannt ist, Fragebögen vor, um zu erfassen, welche Gefühle sie zum Essen greifen lassen. Neben 25 Punkten, die der EES (Emotional Eating Scale  – Skala für emotionelles Essen) entnommen worden waren, fanden sich auch noch sechs Punkte, die speziell auf Langeweile abzielten.

Bei den offenen Fragen stellte sich heraus, dass die Teilnehmer öfter Langeweile hinschrieben als andere Gefühlsregungen und auch bei den vorgegebenen Punkten wurde „essen, wenn gelangweilt“ am häufigsten angekreuzt.

Das Wissenschaftlerteam rät nun, sich mit Langeweile gesondert zu befassen.

Die Medizinjournalistin und Ärztin Dr. med. Dunja Voos greift in ihrem Blog diese Studie auf und fordert, dass man sich nicht nur mit der körperlichen Seite von Übergewicht befassen sollte, dass alle Ernährungsberatung und dass  Sporterziehung nicht wirken können, solange die Faktoren Einsamkeit und Langeweile unberücksichtigt bleiben. Den dicken Menschen in ein Umfeld versetzen, wo er sich nicht mehr isoliert und ausgeschlossen fühlt, würde weit mehr bewirken.

Ich kann dem zustimmen. Sich mit anderen Gleichgesinnten treffen, sich alles von der Seele reden können, auf Verständnis stoßen und zusammen etwas unternehmen, ist für das Wohlbefinden gerade vereinsamter dicker Menschen viel wertvoller als jeder Ernährungsratgeber und Sportcoach.

Wir sollten auch die Umkehr nicht außer acht lassen: Einsamkeit und Langeweile mögen auch zum Dickbleiben beitragen, doch wurde nicht vielfach erst die Langeweile und Einsamkeit durch ein paar Kilo zuviel ausgelöst? Durch Isolation in der Schule, in der Klasse? Durch Sticheleien angeblicher Freunde/Freundinnen? Durch gehässige Bemerkungen, die so tief verletzt haben, dass man sich lieber in den eigenen vier Wänden vergräbt, als in einem Schwimmbecken Spaß zu haben, auf der Parkbank ein spannendes Buch zu lesen oder die neueste Ausstellung in einem Museum zu bewundern.

Es ist wichtig, beide Seiten der Medaille im Auge zu behalten, die dicken Menschen zu stärken, dass sie selbstbewusst sich aus der Umklammerung ihrer Einsamkeit und Langeweile befreien wie auch die Gesellschaft zu verändern, dass sie aufhört, dicke Menschen wie Aussätzige im Mittelalter zu behandeln.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Vitamin D, Diäten, Gesundheit und Übergewicht

Genau. Schon wieder so eine Studie.

Dieses Mal aber kein reines Auslesen von Daten anderer Forscher, sondern an wirklichen Menschen erprobt. Genauer gesagt an  218  Frauen zwischen 50 und 75, die eine Diät machten.  Neben einer geringeren Kalorienzufuhr wurde ihnen ein Aerobicprogramm von 225 Minuten pro Woche verschrieben. Ein Teil von ihnen bekam zusätzlich eine Vitamin D3   Dosis gespritzt, die anderen ein Placebo. Das Ergebnis war eindeutig: Jene Gruppe, die das Vitamin wirklich bekommen hatte, hatte auch mehr an Gewicht verloren. Ihr Vitamin D3 Spiegel war jetzt auf gutem Niveau, jener der anderen Teilnehmerinnen immer noch so niedrig wie zuvor.

Vitamin D3– Mangel  wurde schon länger mit Übergewicht in Verbindung gebracht, die genaue Wirkungsweise harrt noch der Erforschung.

Für mich bleiben in dieser Studie wieder Fragen offen:

  • War das Übergewicht in beiden Gruppen vergleichbar? – Je mehr Übergewicht jemand hat, desto mehr kann er auch besonders in der Anfangsphase verlieren (was sich dann abflacht und schließlich zum Stillstand kommt, wenn der Körper sich angepasst hat)
  • Wurde überprüft, ob beide Gruppen in gleicher Weise sich wirklich genau an die Vorgaben gehalten haben?
  • Hatten beide Gruppen vergleichbare Diätgeschichten?

 

Davon ganz unabhängig  von Diäten und Übergewicht stimmt es natürlich, dass ein gesunder Vitamin D3 Spiegel angestrebt werden soll, das gilt für dicke wie nicht-dicke Menschen. Die negativen Einflüsse eines Mangels an Vitamin D3reichen weit, von Herz-Kreislauf-Problemen, über Knochenveränderungen im Alter bis hin zu Demenz. Auf dieser Seite gibt es einen genaueren Überblick.

Und wer es nicht als Pharmazieprodukt zu sich nehmen, sondern natürlich aufnehmen möchte, steht vor dem Problem, dass das Vitamin-D-reiche Essen nicht in jeder Superdiät zu finden ist.

Zu den Nahrungsmitteln, die viel Vitamin D3 liefern gehören:

  • fettreiche Fische (Lachs, Thunfisch, Aal)
  • Eier
  • Milch und Joghurt (nicht light, sondern eben MIT dem natürlichen Fettgehalt) von Kühen, die mit Gras gefüttert werden –> Letzteres mag verwundern, doch immer mehr Kühe weltweit müssen Mais fressen statt Gras, was sich auch auf die Qualität ihrer Milch auswirkt (und nicht nur darauf)

 

 

 


Hinterlasse einen Kommentar

zu dick für den Job?

Viele scheitern schon an der Hürde „Bewerbungsfoto“.

Wer dort nicht schlank erscheint, der kann oft genauso leere Papierseiten statt einem Lebenslauf einreichen.

Auch die anonyme Bewerbung, bei der nur die Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen sollten, ist spätestens beim ersten Blickkontakt schon ein Reinfall.

Solange in unserer Gesellschaft das Köpervolumen als Fingerzeig für den Charakter gilt, und das Wort „dick“ gleichgesetzt wird mit „undizipliniert, faul, willensschwach, usw…“ kämpft man als dicker Bewerber / dicke Bewerberin gegen Windmühlen.

So hat jene Frau, die vor dem Arbeitsgericht auf Entschädigung geklagt hatte, weil sie nach einer Bewerbung bei Kleidergröße 42 schriftlich als „nicht vorzeigbar“ abgelehnt worden war, den Prozess gegen den Arbeitgeber verloren. Sie könne nicht beweisen, dass dies der Ablehnungsgrund war, hieß es in der Begründung und das, obwohl es Aussagen gab, wie die Frage, ob ihre Figurmäßige Entgleisung vielleicht einen Grund hätte, der in den Griff zu bekommen wäre?

Gisela Enders vom Verein Dicke e.V., welche die Klägerin unterstützt hatte, gab davor noch ein interessantes Interview zum Thema dick sein und sich bewerben.

Was nun? Sich verkriechen und die Wunden lecken kommt für die kämpferische Klägerin zum Glück nicht in Frage. Ihr Anwalt Klaus Michael Alenfelder verkündete, man werde die nächste Instanz anrufen. Jetzt ist das Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Zug.

Man darf gespannt sein.


Hinterlasse einen Kommentar

Die Sommerhitze, ein Problem nicht nur für dicke Menschen

Die letzten paar Tage waren mörderisch. Man hatte fast das Gefühl, Spiegeleier auf dem Asphalt braten zu können. Heute morgen macht die aus der Sahara angesaugte Luft eine Pause, weil es in der Nacht sehr heftig geregnet hat.

Meine Ahnung sagt, das wars noch nicht mit dem Sommer. Da kommt noch mehr.

Der beste Platz bei Sommerhitze sei das Schwimmbad, meinen viele. Eine kalte Dusche in Reichweite, ein Pool zum Hineinspringen und ein schattiges Plätzchen auf der Liegewiese klingt verlockend. Nur trauen sich viele dicke Menschen nicht dorthin, weil sie die Blicke und spöttischen Sprüche fürchten.

Dieser Blog hier hat eine ganze Reihe von Tipps, was Badebekleidung betrifft, von Schwimmkleidchen über Neoprenanzüge usw… alles, um ungünstige Körperzonen zu verstecken und zusammenzuquetschen. So kann man es machen, wenn man möchte. Besonders nützlich finde ich den Tipp, sich wasserfeste Musik ins Ohr zu stöpseln und so lieber einen Song als dumme Sprüche zu hören.

Auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage: Übergwichtige Menschen sind ja, wenn man den Warnmeldungen der  Medien folgt, inzwischen längst in der Überzahl. Warum zum Donnerwetter halten diese vielen nicht zusammen und bevölkern die Schwimmbäder in Massen, sodass der andere Teil der Bevölkerung sich dran gewöhnt und es irgendwann müde wird, zu kichern und mit den Fingern auf dicke Menschen zu zeigen, die nur ihren Badespaß wollen?

Dass besonders dicke Menschen unter der Hitze mehr leiden, ist logisch. Schließlich sind die großen dünnen Afrikaner, die vor allem die Langstreckenrennen unter sich ausmachen, in ihrer Heimat keine Sonderlinge, und die Inuit machen es den Pinguinen nach, indem sie einen kompakten Körperbau weitervererben, der möglichst wenig Oberfläche hat, damit wenig Wärme verloren geht.

Bei große Hitze sollte übermäßige körperliche Anstrengung vermieden werden, sonst droht ein Hitzeschlag oder der Kreislauf macht schlapp. Radfahren und Schwimmen sind meiner Erfahrung nach noch am besten möglich, wichtig ist, dass man auf den Sonnenschutz nicht vergisst.

Wer zuhause bleibt, der hat in der Regel früh am Morgen oder in der Nacht noch gelüftet, untertags die Jalousien heruntergelassen und ein kaltes Fußbad bereit. Mir hilft auch immer, wenn ich zielgerichtet alle dünnen Hautstellen kühle, also den Hals, den Nacken, die Ellenbogenbeuge, die Kniebeuge und hinter dem Ohr. Sehr dankbar für kalte, nasse Lappen ist auch die Falte unter dem  Busen, wo Haut auf Haut trifft und es rasch heiß wird.

Eine Schüssel mit kaltem Wasser und ein paar Eiswürfel auf den Tisch gestellt und mit einem Fächer die feuchte Kühle herbeifächeln hilft auch. Wer einen Ventilator benützen will, soll das Eiswasser weit genug entfenrt aufstellen, dass es nicht aus der Schüssel schwappt.

Wenn ich von einer Besorgung heimkomme und glaube, jetzt gleich zu schmelzen, fülle ich das Waschbecken im  Bad mit kalten Wasser und tauche meine Arme bis über den Ellenbogen hinein. Herausziehen, wieder hineinlegen usw…  nach einigen Malen ist es kurzzeitig sehr warm an den Armen, aber das vergeht wieder.

Beim Trinken mag ich keine eisigen Getränke, denn die Abkühlung ist nur kurz, dann heizt mein Körper extra mehr, um die Kälte aus dem Inneren zu vertreiben. Viel besser helfen mir lauwarme Tees ohne Zucker.

Wer in seiner Tasche Platz hat, sollte auch immer einen Wasserzerstäuber dabei haben, um sich für unterwegs mit einem feinen Sprühnebel im Gesicht abkühlen zu können.

Alkohol, auch in Form von gekühlten Mixgetränken vermeide ich bei Sommerhitze. Warum? Der Körper kann mit Alkohol nichts anfangen. Alkohol ist ein Brennstoff ohne Nährwert, also wird er gleich verbrannt. Die Folge ist, dass einem noch heißer wird, man noch mehr schwitzt.

Wenn wir schon beim Schwitzen sind, in letzter Zeit hört man Beunruhigendes über Deos mit Aluminium drin. Ich verwende ein Deo mit Alkohol, das höllisch brennt wenn es auf die frisch rasierte Haut trifft. Beides zusammen verhindert bei mir, dass sich zu viele Bakterien über meinen Schweiß hermachen und genau das verursacht den Geruch, den vor allem wir Frauen vermeiden möchten.

Wer noch Tipps auf Lager hat, wie man die Sommerhitze gut übersteht, nur her damit!


Hinterlasse einen Kommentar

Scheidungskinder sind übergewichtiger. Was sind die Ursachen?

Mütter zieht euch warm an, es bläst der kalte Wind der Vorwürfe wieder in euer Gesicht. Und er bläst aus Norwegen.

Die Abteilung für Epidemiologie am Norwegischen Institut für Gesundheitswesen in Oslo hat unter der Leitung von Anna Biehl 3000 Kinder in 127 Schulen in ganz Norwegen gemessen und gewogen und für das Ergebnis den BMI Rechner herangezogen, um festzustellen, dass nach dem Maßstab der Erwachsenen jedes fünfte Kind zu dick ist. Die Maßbänder, die um die Bäuche der Kinder gelegt wurden, wiesen gleich bei 10% erhöhtes Bauchfett auf. Kein Wunder also, dass Alarm geschlagen wurde. (Als nächstes misst man noch Babybäuche mit dem Maßband und findet heraus, dass lediglich Babies in Hungerländern der Erde eine Schlank=ist=schön=Modelkarriere vor sich haben, weil die anderen zu rundlich sind).

Auf der Suche nach den Ursachen wurden dieses Mal die Familienverhältnisse herangezogen. Und es fanden sich Schuldige. Die Mütter natürlich, wer sonst? Es zeigte sich nämlich, dass besonders bei achtjährigen Jungs die aus Scheidungsfamilien kamen, der BMI gleich 63% öfter überschritten wurde. Der Zusammenhang war rasch hergestellt.

>> Scheidungskinder leben in großer Mehrheit bei den Müttern. >> Diese Mütter haben keine gute Ausbildung oder arbeiten Teilzeit, daher können sie sich kein gesundes Essen leisten >> Zudem sind diese Mütter unwillens zu kochen oder sie können es nicht, ergo stopfen sie Fast Food in sich und ihre Kinder hinein >> Kein Wunder also, wenn diese dick werden.

>> Scheidungskinder müssen den ganzen Streit und Stress erleben >> Sie werden aus ihrer alten Umgebung gerissen, wenn die Mutter mit ihnen anderswohin zieht >> Der ganze Stress des Umzugs, des Neuanfangs treibt sie zu den Schokotafeln und Chipstüten. >> Kein Wunder also, wenn sie sich einen Fettring anfuttern.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was wäre demnach die Konsequenz?

?? Etwa, dass Frauen in unglücklichen Beziehungen verharren sollen der Figur der Kinder wegen?

?? Etwa, dass eine „gute Mutter“ alle schluckt, alles erträgt, jeden Betrug, jede Demütigung, vielleicht sogar Gewalt, nur damit das Maßband dann gut um den Bauch des Kindes passt?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Was mir bei den Berichten zu den Untersuchungen fehlte war:

!! Waren die dicken Scheidungskinder vor der Trennung der Eltern denn alle schlank?

!! Könnte es nicht zum Teil auch einfach sein, dass beide Elternteile versuchen, Liebe durch den Magen zu gewinnen, Augen zudrücken wenn das Kind nach Snacks greift, der Wochenenderzieher dem Kind etwas bieten will und es viel außerhalb isst, in Restaurants und Fastfoodtempeln, eben weil man ja etwas unternehmen möchte?

!! Wie sieht es mit dem Einfluss der Scheidungsgroßeltern aus? Wollen da nicht beide Seiten auch das Kind verwöhnen und kümmern sich nicht um die Ernährungswünsche der Mutter?

!! Wie sieht es mit dem Gewicht der Eltern aus? Warum wurde der Zusammenhang von Genen und Übergewicht gar nicht berücksichtigt und somit auch unter den Tisch gekehrt, dass es ja ganz andersherum sein könnte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Dass zum Beispiel:

# dass  das Übergewicht der Kinder ein Streitgrund zwischen den Eltern gewesen sein könnte, vielleicht ein vorgeschobener, aber  doch genützter, um den Bruch deutlich zu machen.

# dass die Mutter weil sie eben auch fülliger wurde nach der Hochzeit, nach den Schwangerschaften nicht mehr rank und schlank war, betrogen und verlassen wurde und dass diese vererbete Neigung zur Fülligkeit jetzt auch bei den Kinder zu sehen ist.

Es gäbe viel zu hinterfragen bei dieser Studie. Doch so wird es wieder ganz einfach dem Fehlverhalten der Mütter angelastet. Wem sonst?